Ich arbeite mit Störfeldern, die zwischen dem Erleben meiner alltäglichen Umgebung und seiner bildlichen Wiedergabe entstehen. Das Material entnehme ich dem ständig wachsenden Archiv digitaler und analoger Aufnahmen, die ich laufend mache. In der Beobachtung medialer Prozesse suche ich nach Momenten der Unklarheit, die ich herausgreife und wiederum verschiedenen Reproduktionsvorgängen aussetze, um immer wieder physisches Erleben mit seiner Reproduktion abzugleichen. Daraus entstehen mehrschichtige Wahrnehmungsebenen von Bild und Abbild, die ich in Videoarbeiten, Installationen und Drucken festhalte.

Die Grundlage meiner Arbeit, das Archiv, besteht aus Videosequenzen oder Fotografien meiner Umgebung, die ich im weiteren Arbeitsprozess nicht nur als Wiedergabe einer Realität sondern vor allem als in der Wiederholung immer wieder transformiertes Erleben annehme. Das sich verändernde Bild ist in einer nie deckungsgleichen Reproduktion autonome materielle wie ideelle Realität.

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